S-Bahn Rhein-Ruhr

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S-Bahn Netz an Rhein und Ruhr

Die DB-Tochtergesellschaften DB Regionalbahn Rhein-Ruhr  und DB Regionalbahn Rheinland betreiben zwischen Rhein und Ruhr ein umfangreiches S-Bahn Netz. Dieses Liniennetz wird auch weiterhin konsequent ausgebaut (und ersetzt dabei bereits bestehende RegionalBahn-Strecken).

Zu Beginn der S-Bahn an Rhein und Ruhr wurden die Züge auch teilweise aus Silberlingen gebildet. Dies ist jedoch (mit Ausnahme der Linie S12 von Köln nach Au/Sieg) nicht mehr der Fall. Die Triebwagen ET420, welche im Raum München, Frankfurt/Main und Stuttgart über Jahrzehnte hinweg treue Dienste geleistet haben, konnten sich im Ruhrgebiet nicht durchsetzen. Sie wurden durch die Lokbaureihe 111 und x-Wagen ersetzt. Man entschied sich für lokbespannte Züge, weil mit ihnen besser auf das Fahrgastaufkommen reagiert werden kann. Es wurden Garnituren (Wendezüge) aus 3-, 4- und 5 x-Wagen gebildet.

Anfangs waren sämtliche S-Bahnen noch mit einem Zugbegleiter (in der Funktion des Schaffners) besetzt. Da die S-Bahnen jedoch im Verbundtarif verkehren und es keine betriebliche Aufgabe für den Zugbegleiter gibt (SAT-Verfahren, Selbstabfertigung durch Triebfahrzeugführer), verschwanden diese nach und nach.

Eine Ausnahme bilden die 5-Wagen-S-Bahn-Züge, welche auf den Strecken S1, S6, S8 und S11 zum Einsatz kamen. Hier ist betrieblich die Abfertigung durch den Zugbegleiter vorgesehen, wenngleich er dem Tf nur die "Fertigmeldung zur Abfahrt" gibt und nicht den "Abfahrauftrag Zp9" erteilt. Auf der S6 wurden bis zum Schluß die 5-Wagen-Garnituren auf den Verstärkungszügen zwischen "Ratingen Ost" und "Langenfeld (Rheinl.)" eingesetzt. Das hohe Fahrgastaufkommen im Berufsverkehr macht einen langen S-Bahn-Zug erforderlich.

Durch die Auslieferung der neuen ET423-Triebwagen verschwinden die lokbespannten Garnituren langsam aus dem Rhein-Ruhr-Netz. Die Lok 111 wurde schon vor Jahren durch die 143 abgelöst.

Eine Besonderheit waren die S-Bahn-Linien 3 und 9: Auf der S3 von "Hattingen" nach "Oberhausen" wurde abends eine 4er-Garnitur (aus der S1 kommend) eingesetzt. Diese mußte aufgrund eines stark gekrümmten Bahnsteig auch von KiN begleitet werden. Gleiches galt für sämtliche S-Bahnen der Linie 9 zwischen "Essen" und "Bottrop".

Den Zugbegleitdienst auf den S-Bahnlinien hat inzwischen die private Sicherheitsfirma ARNOLDS übernommen. Sämtliche Züge sind ab 19:00h mit mind. 2 ARNOLDS-Kräften besetzt. Ausnahme ist hier einzig die S12, welche noch immer von einem KiN/B als Zugführer begleitet wird (Bn-Wendezüge). Auch der 5er-Park auf der S1 (MO-FR zur HVZ) ist noch mit einem KiN besetzt.

 



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