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KiN sichert mit "RIS" in Zukunft noch schneller den Anschlußzug!

Bei täglich mehr als 31 000 Fern- und Nahverkehrszügen kommt es im DB-Netz leider zwangsläufig auch zu Unregelmäßigkeiten (Verspätungen). Um den Reisenden im Verspätungsfall schneller und effektiver bei der Sicherung der Anschlußzüge helfen zu können, werden die 4000 KiN (Kundenbetreuer im Nahverkehr) und 1700 Zugchefs im IC/EC/ICE-Verkehr mit dem neuen "RIS"-System ausgestattet.

RIS (ReisendenInformationsSystem) soll künftig Eisenbahner und DB-Kunden auf dem Laufenden halten, wie es um die Betriebslage steht.

Per SMS senden die Zugbegleiter Informationen (Standort des Zuges, etwaiger Grund einer Verspätung) an den RIS-Zentralrechner. Dieser Rechner bearbeitet im Endstadium sämtliche Zugmeldungen für das Netz der Deutschen Bahn AG und ermittelt Anschlusszüge.

Die aktuellen RIS-Informationen werden auch an die Zugansager auf den Bahnhöfen übermittelt. Somit können auch die wartenden Fahrgäste außerhalb des Zuges vom neuen System profitieren.

Der Grundstein für RIS wurde bereits 1998 bei der DB gelegt. Anfangs wurde RIS nur im Fernverkehr und auf einigen wenigen Regionalzügen getestet. Jetzt geht RIS in die bundesweite Ausbreitung.

In Nahverkehrszüge, die ohne Kundenbetreuer (KiN) verkehren (z.B. ET425 im TAV-Verfahren) wird ein neues digitales Ansagesystem eingebaut. Teilweise auch mit elektronischen Anzeigen. Somit ist auch in Zügen ohne Zugbegleiter die Information der Fahrgäste gewährleistet.



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